Immobilienfinanzierung
Bei einer Immobilienfinanzierung sollte man immer auf die eigene finanzielle Situation achten und und über eine solide Planung verfügen. Wer keine wirtschaftliche Kenntnisse hat, sollte sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen.
Wer sich den momentan noch günstigen Zinssatz für eine längere Periode sichern möchte, hat die Möglichkeit eine längere Zinsfestschreibung zu wählen. Die Entwicklung der Zinsen kann man für die Zukunft nur problematisch einschätzen, mit einer längeren Zinsfestschreibung ist es möglich, eine relativ sichere Planungssicherheit zu erreichen.
Bei einer Finanzierung sind die Gesamtkosten entscheidend. Ein geringer Zinssatz ist selbstverständlich gut, aber man sollte vor der Antragstellung über alle anderen anfallenden Kosten genaue Informationen haben.
Personen, die sich darüber nicht sicher sind, wie viel Geld ihre Finanzierung betragen kann, sollten sich von einem Spezialisten beraten lassen.
Hausbank - die beste Lösung?
Nicht unbedingt. Vor der Antragstellung ist es zu empfehlen, sich über alle Möglichkeiten genau zu informieren. Generell stellen sowohl Direktbanken als auch Anbieter über das Internet sehr günstige Angebote zur Verfügung. Man sollte vor der Antragstellung einen kostenfreien Baufinanzierungsvergleich durchführen und danach den entsprechenden Kredit beantragen.
Die Hausbank kann selbstverständlich auch über gute Angebote verfügen, aber die Entscheidung sollte gut erwägt werden und einen Vergleich der Angebote durchgeführt werden. Eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung bzw. Baufinanzierung hängt zum größten Teil von der genauen Planung ab.
Nominalzinssatz und Effektivzinssatz:
Für die Nominalschuld muss der Darlehensnehmer einen Zinssatz zahlen. Dieser wird auch als Nominalzinssatz bezeichnet. Durch diesen Zinssatz erfolgt die Bestimmung der Höhe von der laufenden Zinsrate. Die Gesamtkosten können aber durch den Nominalzinssatz nicht bestimmt werden. Die Gesamtbelastung des Kreditnehmers, die Ratenzahlungstermine und Verrechnungstermine enthält der effektive Jahreszinssatz.
In Deutschland sollten alle Banken und Bausparkassen sowie weitere Kreditinstitute den effektiven Jahreszinssatz angeben. Dies ist von der Preisangabenverordnung (PangV) gesetzlich vorgeschrieben. Der effektive Jahreszinssatz wird in der Regel aus der ganzen Darlehenslaufzeit kalkuliert. Falls die Konditionen nicht für die ganze Darlehenslaufzeit gelten sollten, so handelt es sich um einen anfänglichen effektiven Jahreszins.
Man sollte aber auch mit Kosten rechnen, die der effektive Jahreszinssatz nicht enthält, wie zum Beispiel Schätzkosten, Kontoführungsgebühren, etc.
Wer einen Baufinanzierungsvergleich ausführen möchte, sollte die vorhandenen Angebote immer unter Einsatz vom effektiven Jahreszins miteinander vergleichen.


